Klimaforscher Wolfgang Cramer: „Das Schlimmste kommt erst noch.“
53K views · Jul 30, 2026 · News & Politics
Comments · 1.5K
@gustavganz-p7v · 2 months ago
die angesprochenen Umfragen, wonach die Menschen Klimaschutzmaßnahmen mitragen würden (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iTvDR32pAtY&t=460">7:40</a>) sind oft nur Lippenbekenntnisse. Selbst im Ahrthal wird am Wahltag keine Klimapolitik gefordert, sondern das fossile Wachstum steht weiterhin auf der Prioritätenliste ganz oben. Auch müssten landwirtschatlich geprägte Regionen nach dieser Logik schon längst Klima-Parteien wählen oder für tatsächlichen Klimaschutz auf die Straße gehn, da dort die Wasserknappheit und Ernteausfälle zuerst zu beobachten sind. Es wird kein Zusammenhang zwischen dem eigenen Verhalten und einer zu Grunde gerichteten Ökologie hergestellt. Es werden weiterhin aberwitzig kurze Strecken mit einem 2 Tonnen Stahlgefährt zurückgelegt, welches zu 2/3 Wärme und 1/3 Bewegung aus fossilen Rohstoffen produziert. Darüber hinaus wird es als erstrebenswert angesehen (bzw Sportlern, Schauspielern, etc wird es nicht vorgehalten) eigene Flugzeuge zu besitzen oder zu mieten welche für eine Kurzstrecke das Jahresbudget eines Menschen an CO2 verbrauchen.
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@M.vanHouten · 2 months ago
Diejenigen die etwas ändern könnten bauen Bunker. Die bauen so viele Bunker, das der Co² Ausstoß dafür gesondert aufgeführt wird im IPCC. Noch Fragen?
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@Jalella42 · 1 month ago (edited)
Da auch hier wieder von einem "new normal" geredet wird, möchte ich mal eins klarstellen. Genauso klingt nämlich die Medienberichterstattung auch: so als hätten wir jetzt eben die Klimakatatrophe weil wir nichts unternommen haben und müssten jetzt mit den Folgen leben (>new normal). Den Menschen scheint nicht klar zu sein, dass der jetzige Zustand der ist, den wir zu erreichen versucht haben. Wir stehen bei ca. 1,5° Erderwärmung. Das ist es, wovon wir gehofft haben mit gemeinsamer Anstrengung hinzukommen. Da wir aber eben so gut wie nichts getan haben und jetzt sogar noch kontraproduktiv Kriege um Öl führen (Militär ist ein Klimakiller #1), ist das eben ganz und gar nicht das "new normal". Hunderte Milliarden für Scheißdreck und nichts für etwas Sinnvolles. Wir entwickeln uns in Richtung einer Erwärmung von +3° bis +4°. Und wir werden uns in 20 oder 30 Jahren nach "nur" x000 Hitzetoten in einer Juniwoche noch zurücksehnen.<br>Die Einstellung "Pech, müssen wir nix weiter machen, bauen wir halt Klimaanlagen ein" ist grundfalsch. Jetzt müssten wir noch aggressiver in die Bekämpfung unseres Wirtschaftssystems, fossiler Wahnwirtschaft und Ressourcenverschwendung einsteigen. Ich habe keine Kinder, denen ich in ein paar Jahrzehnten zusehen muss, wie sie ohne Wasser und Nahrung in den Krieg um die letzten Ressourcen ziehen und sowieso keinen anderen Arbeitsplatz mehr finden könnten, weil die Wirtschaft durch Klimaignoranz völlig am Boden liegt. Aber wenigstens ihr da draußen mit Kindern solltet vielleicht genug Empathie mit ihnen haben und ihnen sagen, dass Vielfliegerei weil es ja alle machen und Hyperkonsum ihren Untergang bedeuten werden.<br>Aber solange die Antwort der Menschen in diesem Land auf die Frage nach der Lösung die Wahl von 85% Klimaleugner-Parteien ist, ist das Thema wohl durch.<br>Auf Aktionärsversammlungen würde ich jedenfalls nicht hoffen. Bei AGs gilt mehr noch als bei anderen Unternehmen: das einzige Unternehmensziel ist Profitmaximierung. Mit welchen Mitteln das erreicht wird, ist egal. Menschen rauswerfen, Waffen herstellen, Umwelt zerstören ist alles völlig ok solange der Rubel rollt bzw. um im fossilen Bild zu bleiben: solange der Schornstein raucht.
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@stetsonreeve528 · 2 months ago
Leider ist es so dass das Wetter mit 30. Jahren Verzögerung reagiert. Wir sehen jetzt erst die Auswirkungen der Emissionen der 1990er Jahre. 2050 wird es erst richtig lustig. Die wirtschaftlichen Schäden sind heute schon so gross, dass wir in 25 bis 30 Jahren mit dem Aufräumen und wieder Aufbauen so beschäftigt sind dass sich einige wünschen auf dem Mond oder Mars leben zu dürfen!!!!!
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@andrea4321ful · 2 months ago
Ich komme aus München und lebe seit 14 Jahren in Italien in der Naehe von Rom.Hohe Temperaturen bis 39 Grad im Juli/August sind normal, aber dieser Sommer mit Temperaturen seit Mai sind ungewöhnlich und schwer zu ertragen weil die Boeden die Waerme speichern und es in der Nacht nicht unter 26 Grad geht.
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@kostuek · 2 months ago
Ein Wirtschaftssystem, das die Zerstörung der Biosphäre verursacht (wir haben übrigens heute, am 30.07.2026, rein rechnerisch alles an Resourcen verbraucht, was die Biosphere nachhaltig tragen konnte) wird das Problem nicht lösen können. Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit sind zwei Konzepte, die gegeneinander laufen. Wirtschaftswachtum bedeutet ganz konkret, dass Jahr für Jahr mehr Zeug produziert wird, mehr Dienstleistungen angeboten werden und damit Energie- und Recourcenverbrauch steigen müssen. Das ist die ökonomische Definition von Wachstum. Wer dem mit Effizienzsteigerung begegnen will, läuft in das Jevons-Paradoxon. Wer denkt, mit Erreichen von Net Zero wäre die Biosphäre gerettet, vergisst, dass auch nach Net Zero der Resourcen Output und Verbrauch unter diesem Wirtschaftssystem unaufhörlich steigen müssen. Klimawandel und CO2 sind große Probleme, aber das Massensterben im Tierreich, das gerade stattfindet und das uns potenziell viel schneller ausrotten könnte, als Klimawandel alleine, wird vermutlich nur zu einem kleinem Teil von diesem Klimawandel verursacht. Unser größtes Problem ist unser Wirtschaftssystem. Wenn die Nachhaltigkeit und unsere Biospäre eine Chance haben sollen, brauchen wir ein Wirtschaftsystem, das auf Stagnation basiert, nicht auf Wachstum.
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@Nightwulf1269 · 2 months ago
Es tut mir leid, das konstatieren zu müssen aber mit der aktuellen Bildungssituation und verhaltenstechnischen Beweglichkeit großer Teile der (Welt-)Bevölkerung und der rein auf eigenen (Kapital-)Vorteil getrimmten Politik und Wirschaft sehe ich nur ein Szenario, das eine Änderung herbei führen könnte und das ist, dass wir so weiter machen bis es knallt und größere Teile der Menscheit sterben und die jetztigen Systeme zusammen brechen. Aus dem dann hoffentlich klüger gewordenen Rest kann dann vielleicht etwas Neues erwachsen. <br>Es wird oft gesagt "man muss das anders kommunizieren" oder "man muss den Menschen das mit der Brieftasche schmackhaft machen" aber das ist imho Unsinn. Solange Menschen nicht aus intrinsischer Motivation und Einsehen handeln, wird das nicht nachhaltig ihr Verhalten und ihre Entscheidungen ändern. <br>Wie auch immer, sehr gutes und wertvolles Video, danke!
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@strietta1801 · 1 month ago
Willkommen im 30er-Klub! Seit ich 20 bin, schaue ich dem Treiben zu - engagiert, aber auch zunehmend ohnmächtig. Früher wurde ich noch ausgelacht und veräppelt. Jetzt lachen wir alle nicht mehr bei 37 Grad.
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@chriskovi8585 · 1 month ago
"Früher war's auch schon heiß!" ...Ich kann's wirklich nicht mehr hören. Seid Jahrzehnten wird seitens Wissenschaft darauf hingewiesen. Die Partei die bei Umfragen an erster Stelle stellt, bestreitet den Klimawandel gänzlich. Im Weißen Haus sitz ne Oberpflaume... Ich sehe ehrlich gesagt schwarz für unsere Kinder und Enkel
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@rethinking2023 · 1 month ago
DANKE für das eindrückliche Gesprächsinterview mit Prof.Cramer, erst in der Offenlegung multikausaler Zusammenhänge zeigen sich die tiefen Abgründe in ihrem ganzen Ausmass, wo logischerweise auch die Lösungsansätze liegen > Multiplikatoren der Entlastungen !
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@Myrren33 · 1 month ago
Die Reichen denken, dass sie auch in der Apokalypse noch sich alles kaufen können........ aber sie werden genauso verhunger wie jeder andere auch!
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@iljarichter8359 · 1 month ago
Bei der Hitze muss man halt einfach aufpassen. Lade erst wenn um die 20° Außentemperatur und dann immer den Deckel im Fußraum auf. Wenn großer Ladehub, dann stelle ich eine Aluschale mit Kühlakkus drauf. Lüfter kontrollieren ist auch wichtig ob freigängig. Der Kunststoff wird halt bei der Dauerhitze draußen momentan ziemlich weich.
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