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Heizen mit Klimaanlage #2 – Irrtümer und Mythen

40K views · Aug 8, 2023 · Science & Technology

Comments · 397

  • @pvunde · 3 years ago (edited) · pinned

    Hier noch weitere Videos aus der Reihe mit echten Messwerten: <br>Die ungeschönten Ergebnisse zum &quot;Takten&quot; der Anlage: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=snENsyu9EII">https://youtu.be/snENsyu9EII </a><br>Sowie das abschließende Video der Reihe mit Werten aus dem tiefen Winter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oHbDWXRCODU">https://youtu.be/oHbDWXRCODU</a>

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  • @KarlAlfredRoemer · 3 years ago

    Was die Brauchwassererwärmung betrifft: &nbsp;Meine Schwester hat eine Gasheizung. Die KÖNNTE den ganzen Sommer über ganz aus sein, wenn nicht täglich ein oder mehrfach das Brauchwasser im Puffer erwärmt werden müsste. Dazu braucht sie im Sommer etwa 2 Kubikmeter Gas pro Tag. &nbsp; Das entspricht etwa 20 kWh. &nbsp;Ich habe eine Ariston Brauchwaasser-WP mit 80 Litern Pufferspeicher. Wenn ich alleine dusche, braucht diese 0,35 kWh pro Tag. &nbsp; Wenn mein Bruder auch duscht, sind das 0,55 kWh pro Tag. &nbsp;Die Kombination aus Split-Klima mit Brauchwasser WP &nbsp;kann also noch weitaus höhere Ersparnis bringen, als &nbsp;es vom SCOP der Split-Klima alleine her zu erwarten wäre. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass man vielleicht den Strom selbst erzeugt, weil man eh eine PV-Anlage hat, verschiebt sich der Vorteil nochmal ein gutes Stück in Richtung Split-Klima.

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  • @simpromovie · 3 years ago

    Habe mein Haus+Auto im letzten Winter komplett per Sektorenkopplung auf Strom umgestellt (Split-Klima, Brauchwasser-Wärmepumpe, BEV, PV, Speicher) und kann deshalb einige der Argumente sehr gut nachvollziehen. Trotzdem möchte ich auch ein paar &quot;Gegenargumente&quot; zu dem Gesagten ausführen. <br><br>Habe Daikin Single-Split Anlagen (5 Stück, eine Multisplit mit 4 Innengeräten kommt noch dazu) installiert. Diese Klimas haben alle eine SCOP &gt;5 und eine Ausgangtemperatur der Luft von teilweise über 50 Grad! Deshalb ist der Luftstrom nicht extrem hoch und laut (trotzdem merkbar und manchmal etwas störend). Der Luftstrom wird allerdings geringer und leiser wenn die Klima länger läuft und die Gegenstände/Wände im Raum aufgeheizt wurden. Nach ein paar Stunden ist die Wärme durchaus angenehm. <br><br>Bez. der Kosten: Ich hätte mir Klimas auch ohne damit heizen zu wollen angeschafft weil unter den aktuellen klimatischen Bedingungen in Süddeutschland eine Klimaanlage im Sommer zunehmend unabdingbar wird! Deshalb kann man die Investition nicht alleine auf die Heizkosten umlegen. Außerdem spielt die PV/Speicher schon eine nicht unbedeutende Rolle bei den Stromkosten (selbst im Winter). Ich nutze zusätzlich noch einen dynamischen Stromtarif (Tibber) um meinen 15 kWh Speicher zu günstigen Zeiten zu laden. Dadurch sinkt der durchschnittliche Stromverbrauch auf deutlich unter die 29 Cent. <br><br>Ein Aspekt kommt mir auch noch viel zu kurz. Fernwärme ist nur in selten Fällen verfügbar und Gas und damit auch Gasheizungen haben keine Zukunft! Aus Klimaschutzgründen sollte man eh keine Gasheizungen mehr verbauen und die CO2 Preis steigt immer weiter (deshalb sind die 20 Jahre Lebensdauer für eine Gasheizung auch unrealistisch). Der Strommix hingegen wird tendenziell immer &quot;regenerativer&quot; weil EE immer weiter ausgebaut werden wird. Damit wird der Strompreis im Gegensatz zum schnell steigenden Gaspreis langfristig auch günstiger.

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  • @komischerschwabe · 3 years ago (edited)

    Schön, dass du dich in einer ehrlichen Bewertung versuchst. Aber du hast hier wirklich die Tendenz Dinge falsch anzuwenden um dann korrekterweise festzustellen, daß es nicht funktioniert.<br><br>Ich darf ebenfalls auf eigene Erfahrungen zurückgreifen mit dem Heizen mit Klima Split Geräten. <br>Leider nur ein Balkonkraftwerke (also kein PV) und im Bestand ein Gas-Kachelofeneinsatz in einer Altbau Mietwohnung.<br><br>Mein Senf und wie es eben gut funktioniert:<br><br>- Zwei Daikin Monosplitgeräte. Wohnzimmer Truhengerät, da das heizen im Vordergrund steht. Schlafzimmer Wandgerät da kühlen im Vordergrund. Küche und 2. Kleines Zimmer passiv über ausgehängte Türen beheizt.<br>SCOP 5.1 versprochen, gemessene Einsparung Strom vs Gas &gt;6<br><br>Kosten 4k€. Nur Befüllung durch Klimatechniker. Rest selbst gemacht.<br><br>Was hab oder sehe ich anders?<br><br>Wenn damit geheizt werden soll dann muss unten geheizt werden. Sprich Truhengerät. Im Wohnzimmer funktioniert es um Welten besser als im Schlafzimmer. Die Truhe legt einen Warmluftschleier über dem Boden der ziemlich weit reicht (wenn aufgeräumt). Ursache &nbsp;Coandă-Effekt. Meine Kinder spielten im Winter genau da wo es warm war. Auf dem Fußboden im Wohnzimmer.<br><br>Die Regelung ist um Welten besser. Während wir vorher das Wohnzimmer relativ stark überheizt hatten um in den &nbsp;anderen Zimmern auskömmlich zu sein, wirkt die aktive Luftumwälzung sehr zuträglich.<br><br>Ich hatte vorher schon Sorge wegen Schimmel und überwache daher an ein paar Punkten die Taupunkttemperatur direkt an der Wand. Bei konvektiver Heizung ist das Problem das gerade Ecken nicht genug Wärme abkriegen und deshalb dort zu Kondensation neigen. Bei einer aktiven Luftumwälzung ist das viel entspannter. Ich lass die Räume bei Abwesenheit zum Teil auf 10 Grad abkühlen ohne Schimmel. (Aber beileibe nicht immer! Taupunkt gemessen eben.)<br><br>Die Regelung per App öffnet das Smarthome Universum. Was bei Heizkörpern leidlich mit smarten Thermostaten geht, geht mit klimasplit schon von Haus aus.<br>Wenn meine Frau und ich und aus dem Wlan ausloggen (Abwesenheit) geht das Haus in Dornröschenschlaf. Nähern wir uns dem 2km Radius (geofencing) geht zu Hause alles auf maximale Drehzahl und die von dir beschriebene Unangenehme Lautstärke und Luftzug (Uns egal noch ist keiner daheim). Loggt sich jemand ins Wlan ein, geht das Innengerät wieder auf Automatik und in Quelllüftung. (Erst 3/5 und nach einer stunde 2/5)<br><br>Das ist meine Erklärung warum ich am Ende bei einer &gt;6 herauskomme weil man es besser regeln kann.<br><br>Als wir das letztes Jahr gemacht haben, hatten wir die groteske Situation dass die kwh Gas teuer war als die kwh Strom. Beides bei der GASAG damals. Die Rechnung erspare ich mir daher. Aber wenn man auf das hier und jetzt übertragen will muss man fairerweise überlegen ob man nicht Heizstrom für die Klimaspligeräte haben will. Gerade wenn es eine 100% Lösung sein soll und nicht nur eine Ergänzung wäre das zu überlegen. Denn dann kommt man ja im Winter in die tatsächliche lokal schlechten COP Bereiche. Heizstrom hat einen Preisdeckel von 28 Cent/kwh.<br><br>Du hast nach CO2 Werten im Strommix gesucht. Das BAFA rechnet mit einem unterirdisch schlechten CO2 Anteil um ihre ETAs Werte zu berechnen besser finde ich die Darstellung hier https://www.e3dc.com/co2-emissionen-im-deutschen-strommix-schwanken-im-jahresverlauf-2020-sehr-stark/<br><br>Du beschreibst das verreisen und das damit verbundene enteisen sei stromintensiv. Das ist nicht richtig. Es ist eher nervend weil eine zeitlang keine Wärme innen ankommt. Bei der Resublimierung (Eisbildung) wird enorm viel Wärme frei die uns zunächst zu gute kommt. Beim Abschmelzen mit Prozessumkehr stecken wir da wieder etwas hinein. Aber nur bis zum aufschmelzen. Nicht bis zum verdampfen. Unter dem Strich bleibt ein Gewinn.<br><br>Komfort. Den Luftstrom der Klimas mit einer Fußbodenheizung zu vergleichen ist natürlich kein Vergleich. Den Komfort der FBH kriegst du nicht besser hin. Dort funktioniert aber eine hydraulisch eingebunden WP auch sehr gut. Die Klimasplit ist dort kein so gut ausgeprägter Komplementär.<br>Die Umwälzungsrate mit der Mindestluftwechselrate im Passivhaus zu vergleichen ist ebenfalls witzlos. Die Luftströme haben gänzlich andere Aufgaben. &nbsp;Würdest du die konvektiven Luftumwälzungen messen die ein Heizkörper verursacht (verursachen muss) wärst du auch bei höheren Werten wie im Passivhaus.<br><br>Du rechnest die Amortisation inkl. Investkosten.<br>Du hast aber Kondensationspumpen eingebaut. D.h. es ging dir gar nicht nur ums Heizen. Du hättest also einen Sowiesoanteil fürs kühlen rausrechnen müssen.<br><br>Bei der Gasheizung hast du einen reinen Gerätewechsel gerechnet ohne Anpassung/Tausch der Wärmeübertrager. Und bei den Klimas den vollen Preis. Das ist ein für dich vielleicht zutreffender aber ein relativ spezieller Fall.<br>Rüstest du auf Brennwert um brauchst du eine Kaminsanierung und eine Anpassung der Heizkörper auf 55grad Vorlauf. Hydraulischer Abgleich wird ebenfalls gefordert oder wäre sinnvoll wenn seit der letzt en Heizkörper/FBH- Installation die Hülle verbessert wurde ( bspw. Fenster). <br>Du kannst nicht eine in der Regel falsche/unvollständige Maßnahme &quot;Thermentausch&quot; mit einer 100% Maßnahme Klimasplit vergleichen. Wenn überhaupt wird andersherum ein Schuh daraus.<br>Die Klimas sind eine hervorragende Ergänzung zu einer hydraulischen Anlage. Und deshalb auch ausreichend wenn man sie nicht 100% sondern nur in den Räumen installiert die entweder groß sind, so dass ich mit einem Innengerät eine große Fläche unterstützen kann, oder in den Räumen die viele Benutzungsstunden haben, oder die die ich auch klimatisieren will.<br>Dann kann ich bspw. den Leidensdruck an der Gastherme herausnehmen und noch eine gute Zeit zweigleisig fahren und sehen wie sich der Markt für hydraulisch eingebundene WP entwickelt.<br>Aber ich werde wohl kaum heute noch eine neue Gasheizung einbauen und den heutigen Status quo auf 25 zukünftige Jahre anwenden. Selbst wenn man sich nicht traut den numerischen Blick in die Zukunft zu wagen, kann man ja nicht ignorieren das sich der ETS2 Emissionshandel auswirken wird. Die aktuellen Preise sind die falschesten von allen denkbaren.<br><br>Und mein wichtigster Punkt zuletzt: hier wird oft von Unterstützung in der Übergangszeit gesprochen. Hier könnt ihr euren Umschaltung sehr geschickt visualisieren. Die Frage ist nicht ob sich diese oder jene WP lohnt sondern viel spannender ist wann?<br>https://holzheu.shinyapps.io/Luft-WP-Altgaul/<br>Da könnt ihr auch paar klimaspligeräte auswählen.<br>Ich dachte bspw. Ich würde die Klimas nur bis-5 Grad einsetzen und darunter mit Gas heizen. In der Praxis war es dann wurscht. Die Gasheizung ist nur gelaufen wenn der Kaminkehrer da war und ansonsten genau keinmal.<br><br>Wer jetzt aber bspw. wegen Zugluft tatsächlich die Gasheizung mitnutzen &nbsp;will oder muss, dann kann man die klimas (zumindest meine) in den ECO-Mode versetzen. Kleine Leistung dadurch im Verhältnis ein überdimensionierter Verdampfer, kaum noch unterkühlung und sehr viele bessere COPs als unter Volllast. Dazu das Innengerät als Quelllüfter. Die Gasheizung dann dazu ergänzend.<br>Der Punkt ist, die Klima ist im Winter nie aus. Weil sie selbst wenn sie schlecht ist immer noch so betrieben werden kann , dass sie in dem wenigen was sie tut trotzdem noch besser ist als die Gasheizung.<br><br>Hinweis! Das weite abkühlen der Räume funktioniert bei mir nur deshalb ohne Schimmel weil ich raumluftabhängige Öfen habe die mir krass die Luftfeuchtigkeit rausziehen. Auch wenn sie eigentlich aus sind. Daran ist nix gut, aber bei mir halt so gegeben.<br><br><br>Morgen mach ich die Rechtschreibfehler raus....

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  • @uwehetman2320 · 3 years ago

    Ich habe mich schon letztes Mal gemeldet. Meine Daikin hat einen SCOP von 5,1 und das kommt auch hin. 14.500kWh gemittelter Gasbedarf. Das ergibt bei 90% Effizienz ca. 13.000kWh Raumwärme. Die Daikin brauchte 2.600kWh Strom. 13.000 kWh / 2.600kWh = 5. Ja, ist ein Pi mal Daumen Wert, aber er passt. Jetzt rechnest Du mit aktuellen Preisen. Das ist schön. Nützt mir aber nichts, weil ich ja in einem Jahresvertrag festhänge. Und der wurde Anfang des Jahres auf 17,2ct/kWh Gas hochgeschraubt. Die „tolle“ Energiepreisbremse macht daraus 12ct. Strom waren 52ct/kWh gedeckelt auf 40ct. Aber: 40% meiner Heizenergie hat meine PV-Anlage geliefert. Die Kosten setze ich insgesamt mit Speicher auf 11ct/kWh an. Das heißt ich brauchte nur 1.558kWh aus dem Netz kaufen (bis Ende des Jahres hatte ich noch 30ct/kWh). Insgesamt mit PV-Energie kam ich so auf Heizkosten von 670€(das ist inkl. des Anteils für die Abschreibung der PV!). Ich betrachte eine PV einfach als Prepaid Strom. Für Gas hätte ich 1.700€ bezahlt. Ich habe 12.500€ für meine Splitklima bezahlt und ich heize damit mein gesamtes Haus (eben mit offenen Türen). Evtl. bekomme ich noch Geld von der Bafa zurück. &nbsp;Da gibt es gerade Probleme. Eine Gasbrennwerttherme kostet laut Internet zwischen 7.500 und 12.500€. Da ich noch kein Rohr im Schornstein für die Brennwerttherme habe, wäre bei mir sicherlich der letztere Preis ausschlaggebend. Von daher ist der Preis hier etwas geschönt. Die Lebensdauer einer Klimaanlage ist ja auch nur eine Annahme. Unser Kühlschrank im Keller ist schon 25 Jahre alt und funktioniert immer noch. Meine Heizung ist nämlich wirklich alt und müsste halt ersetzt werden. Eine neue Gasheizung kam für mich aber überhaupt nicht in Betracht. Schon aus Umweltschutzgründen. 14.500kWh Gas sind ca. 2,9t CO2. Selbst wenn ich die vollen 2.600kWh mit richtig üblen 600g/kWh ansetze, dann sind das 1,56t CO2. Wie gesagt, es kamen aber 40% vom Dach. Also 1.558kWh mit 600g CO2 wären 934kg CO2 + 52kg für den PV Anteil. Wenn man jetzt annimmt, dass für diese geringe Energiemenge, das eingesparte Gas verwendet werden könnte, was ich nicht mehr verbrannt habe (sind ja jetzt 14.500kWh über): Ein Gaskraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 50%, dann wären das also nur 404g/kWh, also nur noch 629kg. Zudem wird die erneuerbare Energie immer weiter ausgebaut. Im Laufe der Zeit wird der Strommix im Winter also immer sauberer. Selbst wenn es teurer wäre: Ich mache das vor allem aus Umweltaspekten. Dass es auch noch günstiger ist, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Mit dem Energieverbrauch ist mein Haus von Energiestufe E (158,53kWh/m2) auf A (54,12kWh/m2) gekommen. Demnächst kommt die Brauchwasserwärmepumpe und dann hat das Haus A+(geschätzt 27kWh/m2). Und das ohne weitere Dämmassnahmen! Und ganz ehrlich: Die sind richtig teuer. Um 670€ Heizkosten zu halbieren dürfte ich um bei 3% Inflation nach 40 Jahren den Break Even zu erreichen nur ca. 23.000€ investieren. Ich glaube, dass jeder sehen kann, dass man den Energiebedarf mit 23.000€ für z.B. neue Fenster, Fassadendämmung, eine dann nätige Lüftungsanlage usw. nicht halbieren kann. Von daher sind die 12.500€ für die Klimaanlage eine wirklich gute Investition, denn da kriegt man die meiste Einsparung für das Geld. Monetär und vor allem energetisch! Vorraussetzung ist natürlich, dass man mehr investiert um sich ein Gerät mit einem richtig guten SCOP zu kaufen. Und Fernwärme … ja, wenn man so ein Netz vor der Haustür liegen hat, dann kann man das nutzen. Wenn nicht, dann hilft mir ein Vergleich auch nicht. Wie auch immer: Du kommst zu dem Schluß, ich zu einem anderen. Eine neue Gasheizung wäre für mich ein NoGo. Die Wahl fiel zwischen Monoblockwärmepumpe (hätte ich wahrscheinlich dann alleine montiert und wäre so billiger gewesen) und einer Klimaanlage. Da es im Sommer potenziell immer wärmer wird, war das dann ausschlaggebend für die Entscheidung. Mein Arbeitszimmer ist übrigens in 5 Minuten warm (vorher aber auch nicht komplett ausgekühlt). Nach dem Zähneputzen ist die Klimaanlage schon wieder flüsterleise.

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  • @earlgreypodone9589 · 3 years ago

    Jedes Szenario ist individuell und so muss das auch gerechnet werden.

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  • @funfzigplus9545 · 3 years ago

    Leider bei der Rechnung Sornsteinfeger und Wartung bei der Gasheizung vergesse. Sorry 🙈

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  • @janinfatino9447 · 2 years ago

    Sehr optimistisch bei den Gaskesseln. Bei uns in Bayern wurde vor 3 Jahren der Gaskessel und der Trinkwasserspeicher getauscht komplette Kosten abzüglich Förderung - 15.000€. &nbsp;Bei einem kompletten Vergleich muss man auch die Heizkörper, Fußbodenheizung, Heizungsrohre, Pumpen und Installationen bei der Gasheizung einrechnen da die Wärmeverteilung für die Splitklima auch eingerechnet wurde. 30.000 werden aktuell fällig bei Neuintallation mit FBH.

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  • @ElSchNoReLLi · 3 years ago

    Die Kostenbetrachtung ist wirklich nur &quot;Stand heute&quot; gerechnet. Für mich macht die Unterstützung mit Klimas für meine Gasheizung Sinn, vor allem dann, wenn die CO2 Preise weiter steigen.

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  • @tomberger6484 · 2 years ago

    Ein weitere Kritikpunkt an dieser Kritik am Heizen mit Split-Klimas ist, dass ohne nähere Begründung die SCOP-Werte der Geräte angezweifelt werden, und der Vergleich nur mit einer JAZ von 4,0 gerechnet wird. Ja, es gibt meines Wissens bisher leider keine seriösen Tests von Split-Klimas und deren Effizienz bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen, aber ich habe bis dato auch keinerlei Veranlassung daran zu zweifeln, dass meine Panasonic nicht eine JAZ von 5,2 erreicht, also den vom Hersteller angebenen SCOP-Wert.<br><br>Ich bin nicht nur sehr zufrieden mit meiner Heizung, ich halte Split-Klimas auch für die aktuell vernünftigsten Heizungssysteme. Split-Klimas erreichen ihre vollen Effizienzwerte völlig unabhängig vom Dämm- und Sanierungszustand eines Hauses. Der Split-Klima ist es egal, ob sie ihre Warmluft in einen zugigen Hühnerstall bläst oder in ein Passivhaus. Die Effizienz hängt ausschließlich vom Temperaturgefälle zwischen Außenluft und der in den Wohnraum geblasenen Warmluft ab. Und die Split-Klimas sind die aktuell mit Abstand preisgünstigsten Wärmepumpen, in der Regel sowohl bei Anschaffung/Installation als auch im Betrieb deutlich billiger als Gasthermen.

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  • @TFHanisch1978 · 1 year ago

    Also die Kostenrechnung ist halt auch eine sehr Subjektive Rechnung,<br>bei der eben die Gesamtkosten der Heizanlage nicht mit eingerechnet werden, sondern lediglich eine Brennwerttherme für 7k€ reingerechnet wird, während die Klimageräte mit 15k veranschlagt werden.<br>Bei der Solaranlage wird aber verlangt, dass hier die Anschaffungskosten eingerechnet werden,<br>und bei der Trinkwassererwärmung wird ebenso darauf hingewiesen, dass diese in der Lösung nicht mit inbegriffen ist,<br>während es z.B. keine Erwähnung findet, dass weder Fernwärme noch Gasheizung eine Lösung zur Raumkühlung im Sommer bereitstellen, die dann noch gesondert angeschafft werden muss..<br><br>Das sind halt keine sonderlich objektivierten Grundvoraussetzungen - sondern subjektive.<br>Da ist ja schonmal die Frage: Was ist schon da, an funktionsfähigem System?<br>Und wenn man halt erstmal eine Fußbodenheizung in nen bestehenden Boden einfräsen müsste - dann sieht die Welt gleich ganz anders aus, bei den Kosten ;)<br>Also so mit &quot;Fußbodenheizung hab ich eh&quot; - zu rechnen ist halt ähnlich subjektiv wie &quot;Klimaanlage hab ich eh - für den Sommer&quot; zu rechnen. <br><br>Was tatsächlich interessant sein könnte, ist eben die Frage des Wärmebedarfs.<br>Der kann - je nach Nutzung - eben auch sehr unterschiedlich sein.<br>Schon alleine bei der Brauchwassererwärmung: Wann brauch ich wirklich warmes Wasser ? <br>ist es energetisch sinnvoller, das zentral bereitzuhalten, oder eben dezentral bei bedarf zu erhitzen ?<br><br>Dann: Wie lange am Tag brauche ich welchen Raum auf Komforttemperatur ?<br>Das kann sehr unterschiedlich sein, und hier spielt eben auch das Temperaturniveau eine Rolle,<br>nicht unbedingt die schwarz-weiß-entscheidung zwischen ganz oder garnicht heizen.<br><br>Das mit der &quot;Geräuschentwicklung beim Hochheizen&quot; - ja - klar.. allerdings kann das &quot;hochheizen&quot; ja auch in Abwesenheit stattfinden..<br>will es ja war haben, wenn ich heimkomm..<br>(Und ein Temperaturprofil mit ner Fußbodenheizung macht glaub ich eher weniger Sinn.. die ist zu träge.. hab das mal ausprobiert - aber &nbsp;da tut sich wenig)<br>Also die Räume Nachts - wenn man schläft - und Tags - wenn man Arbeiten ist - auf so 16-18 °C zu heizen,<br>und die Räume, die man nutzt- eben zu den Bedarfszeiten - dann vielleicht auf die molligen 24° hochzufahren, indem man das aufheizen z.B. startet, wenn man von der Arbeit losfährt - so dass das Gerät eben nur noch den Wärmeerhalt managen muss, wenn man zuhause ist - wäre ja auch ein Nutzungsprofil.<br>(könnte ich mit z.B. auch mit ner Fußbodenheizung ganz gut vorstellen)...<br><br>Kurzum - die Voraussetzungen und Bedürfnisse sind halt doch sehr individuell,<br>und die Hinweise, dass so &nbsp;ne Klimaanlage halt nicht geräuschlos ist,<br>und einen Luftstrom beinhaltet - sind ggf trivial - aber eben für den einen oder anderen entscheidend.<br>Bei den Rechnungen - muss halt jeder selbst rechnen was für ihn ansteht, und was ihm was wert ist.

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  • @troi951 · 2 years ago

    Vielen Dank für die transparente Darlegung. Mich hätte bei den drei Heizsystemen eine Amortisationsrechnung noch interessiert, zugeschnitten auf ihren Bestand. Was ich bei ihrer Argumentation nicht ganz verstanden habe, bezüglich Lautstärke, ist die Lautstärke nur dann störend, wenn stark/schnell aufgeheizt wird oder während des ganzen Betriebes in den sehr kalten Wintertage?<br>Ebenso fehlt mir der Hinweis auf die Perspektive. Wer keinen Fern/Nahwärme-Anschluss hat bzw. nicht erhalten wird - Spätestens bis 2028 müssen alle Kommunen da etwas vorlegen(größere Städte schon früher) wird bei einer zentralen Gas Heizung landen, dessen Betriebskosten signifikant künstlich in die Höhe schießen werden, da hätte ich mir von ihnen gewünscht, dass sie diese Kosten mit einbeziehen. Immerhin sind die Zahlen bis 2026 bekannt.

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