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Egon Krenz "Der Kreml und die deutsche Nation" - Gorbatschow, Honecker und den Untergang der DDR

38K views · Jun 3, 2026 · Film & Animation

Comments · 257

  • @zeitzeugentv · 1 month ago · pinned

    Das vollständige Zeitzeugengespräch „Egon Krenz – Der Kreml und die deutsche Nation“ ist als GrimmChronik-DVD erhältlich:<br><a href="https://shop.grimmchronik.com/products/egon-krenz-der-kreml-und-die-deutsche-nation">https://shop.grimmchronik.com/products/egon-krenz-der-kreml-und-die-deutsche-nation</a><br><br>Mit dem Kauf unterstützt ihr die Bewahrung und weitere Erschließung unseres historischen Filmarchivs.

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  • @matteo-l8w · 2 days ago

    w honecker

  • @knopfler7777 · 3 days ago

    Interessantes Zeitzeugengespräch. Leider war Krenz immer nur ein kleiner Apparatschnik, der jeden Befehl ausgeführt hat. Er rühmt sich immer sehr, dass zur Wendezeit auf sein Bemühen hin kein Schuss gefallen sei - wenn die Demos eins, zwei Jahre früher stattgefunden hätten, hätte er auf jeden Fall schießen lassen. Sonst hätte man nämlich ihm von russischer Seite den Hintern aufgerissen. Krenz fehlt jede Reflektion über sein Handeln. Anders als bei Schabowski, der sich eindeutig von allen ideologischen Verwirrung distanziert und sich sogar für die Mauetoten und Zwangsadoptionen entschuldigt hat. Von Krenz wird man solche Einsicht nicht hören.

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  • @rabbikatzenkotz · 8 days ago

    Guter Mann! ✊️🚩

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  • @oskarpetry9349 · 12 days ago

    Interessant sind die Verkäufe von Goldreserven der ehem. SU ab nach dem Tode Stalins.<br><br>Nach dem Tod von Josef Stalin im März 1953 änderte die Sowjetunion ihre wirtschaftspolitische Strategie radikal.<br><br>Während Stalin über Jahrzehnte hinweg durch Zwangsarbeit (insbesondere im Gulag-System des Dalstroy-Komplexes) gigantische Goldreserven angehäuft und den Staatsbesitz eifersüchtig gehütet hatte, leitete die neue Führung unter Nikita Chruschtschow und Georgi Malenkow massive internationale Goldverkäufe ein. <br><br>Das sowjetische Gold wurde zu einem strategischen Instrument, um strukturelle Krisen der Planwirtschaft im Inland abzufedern.<br><br>Warum verkaufte die UdSSR ihre Goldreserven?<br><br>Die Verkäufe nach 1953 waren kein Zeichen des plötzlichen Staatsbankrotts, sondern eine gezielte politische Kurskorrektur, die durch folgende Faktoren getrieben wurde:<br><br>Finanzierung von Getreideimporten (Die Agrarkrise): Chruschtschow initiierte ambitionierte, aber oft ineffiziente Agrarprogramme (wie die Neuland-Kampagne). Als die sowjetische Landwirtschaft die eigene Bevölkerung dennoch nicht ernähren konnte und es zu massiven Missernten kam, musste die UdSSR ab den 1950er- und verstärkt in den 1960er-Jahren Millionen Tonnen Getreide im kapitalistischen Westen (v. a. in den USA und Kanada) einkaufen. Da die Sowjetwährung (Rubel) nicht konvertierbar war, mussten diese Importe in Gold bezahlt werden. <br><br>Konsumwende für die Bevölkerung: Im Gegensatz zu Stalins Fokus auf die reine Schwerindustrie versprach die neue Führung eine Hebung des Lebensstandards. Goldverkäufe lieferten die nötigen Devisen, um westliche Konsumgüter, Textilien und moderne Industriemaschinen zu importieren. <br><br>Wirtschaftsreformen und das Ende der Gulag-Zwangsarbeit: Nach Stalins Tod wurde das System der militarisierten Zwangsarbeit reformiert. Die Auflösung vieler Straflager im Osten Sibiriens verteuerte die Goldförderung massiv, da nun reguläre Löhne und Prämien gezahlt werden mussten, was den wirtschaftlichen Druck auf das Staatsbudget erhöhte. <br><br>Die Rolle auf dem Weltmarkt und der „London Gold Pool“<br><br>In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren stieg die Sowjetunion völlig überraschend zum zweitgrößten Goldexporteur der Welt (hinter Südafrika) auf. <br><br>Der Ablauf: Die UdSSR verkaufte hunderte Tonnen Gold über europäische Handelsplätze wie Zürich und London. Allein in den Krisenjahren der 1960er-Jahre warfen die Sowjets Gold im Wert von hunderten Millionen US-Dollar auf den Markt. <br><br>Stabilisator für den Westen: Paradoxerweise half das kommunistische Gold dem kapitalistischen System. Die westlichen Zentralbanken (darunter die US-Notenbank Federal Reserve und die Bank of England) hatten ein Konsortium gebildet – den sogenannten London Gold Pool. Dieses kaufte das sowjetische Gold gezielt auf, um den weltweiten Goldpreis stabil bei den damals offiziellen 35 US-Dollar pro Feinunze zu halten und eine Verknappung im Westen zu verhindern. <br><br>Das langfristige Erbe<br><br>Der Verkauf von Goldreserven zur Deckung von Lebensmitteldefiziten und Haushaltslöchern entwickelte sich in den Folgejahrzehnten zu einem Dauermuster der sowjetischen Wirtschaft. Wann immer die Ernten schlecht ausfielen oder der Ölpreis stagnierte, griff der Kreml auf die Goldtresore zurück.<br><br>Dieses Muster setzte sich fort, bis die Reserven unter Michail Gorbatschow am Ende der UdSSR 1991 fast vollständig aufgezehrt waren.

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  • @klaus61 · 2 weeks ago

    Ein interessantes Beispiel der Zeitgeschichte. Staaten haben keine Freunde. Staaten haben Interessen. Deshalb haben die Sowjets die DDR verkauft. Ganz einfach verkauft und Gorbatschow war der Insolvenzverwalter der SU. Ist halt dumm gelaufen für die, die ehrlich an dieses Land geglaubt haben. Auf heute bezogen - wer glaubt, &nbsp;dass die amerikanischen „Freunde“ der Bundesrepublik helfen werden, wenn man es auf einen krieg mit Russland ankommen lässt und sie selbst im Nuklearen Feuer untergehen könnten… tja ich meine der macht dann die gleiche Erfahrung.

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  • @watchwolf2024 · 1 month ago

    Ein Grossteil ist dummes Gelapp von Egon. Zu sehr den eigenen Gedanken gefolgt. Ohne Gorbi hätten wir keine Freiheit!

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  • @snatt3866 · 1 month ago

    Interessant zu sehen, wir die DDR und die anderen Ostblockstaaten durch Moskau gesteuert wurden. Diese imperiale denkweise Moskaus hat sich &nbsp;bis heute erhalten.

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  • @KirpeitKirpeit · 1 month ago

    Unstrittig war und ist, das Kapitalismus und Sozialismus unversöhnlich sind. Sie sind Totfeinde. <br>Der Sozialismus ist aus dem Schoß des Kapitals hervorgegangen. Die Geschichte wird entscheiden, wie es mit der Menschheit weitergeht. <br>Wer glaubt das das die Menschen es hinnehmen werden, dass wenige immer reicher und der Rest weiter verarmen wird, soll weiter träumen.<br>In Zukunft profizei ich, gibt es nur Oben und Unten. Das wird für manchen noch bitter, dann träumt ihr von dem Schlaraffenland DDR, sowie gegenwärtig. Es wird euch nicht helfen, ihr Ossis seid euere größten Feinde gewesen und seid es noch. <br>Es geht im Kapitalismus nur um Mehrwert und Macht. Glaubt jemand dieser sich entwickelnde deutsche Imperialismus es hinnimmt was sich in &nbsp;Ostdeutschland entwickelt. Jetzt lernt ihr die Fratze des Staatsmonopolistisch Imperialismus kennen. Sie werden Mord und Totschlag bringen. Das was in der DDR passiert ist, war von Stasi West vorbereitet worden. Ich grüße euch Träumer, weiter in den Abgrund

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  • @GetrudMaria · 1 month ago

    Der Wahlfälscher und verurteilte Totschläger Egon Krenz spricht über Moral - ein Experte auf diesem Gebiet.

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  • @64HONK · 1 month ago

    Der Anfang vom Niedergang Deutschlands war der Fall der Mauer . Damals hatten wir wenigstens noch vernünftige Grenzen

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  • @k-pschafer3838 · 1 month ago

    Egon Krenz meint, er hätte immer versucht Politik und Moral zusammenzubringen, Moral und eine Stasi, eine fast undurchlässige Grenze für die eigene Bevölkerung und Mauerschützen sind auch nicht wirklich zusammenzubringen. Oder ein Leben der Politprominenz weit abseits der Realität der Normalbürger, da macht er es sich teilweise sehr einfach. Ansonsten ein interessantes Gespräch mit einem interessanten Gesprächspartner.

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