Hydraulischer Abgleich & Vorlauftemperatur herausfinden
98K views · Dec 5, 2024 · Science & Technology
Comments · 59
@MariusVoß-r3v · 5 days ago
Moin, korrekte Beschreibung- so mach ich es auch - Heizungs und Kältebauer mit 47 Berufsjahren! Es liegt an euch - kommt aus'm Quark!
@saiedgomaa5397 · 9 months ago
Gut erklärt.Danke
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@klausreinwald8329 · 1 year ago
Sehr gut erklärt! Vielen Dank für dieses Video!
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@Stefan1978GER · 8 months ago
Fazit: Hydraulischer Abgleich = der Monteur wohnt jetzt erst mal bei dir. Wenn er fertig ist, darf man nur noch um 15 Uhr für 5 Minuten stoßlüften, damit bis 15 Uhr am nächsten Tag alle Räume 19,9 °C wieder erreicht haben. 😊 Ich liebe es. Trotzdem muss man mal realisieren, dass ein Wintermonat so viel Energie verbraucht, wie man in 12 Monaten an Strom braucht. Da gibt es also wirklich bei jedem Potenzial. 5 Minuten duschen oder 3 Mal das Haus lüften. Wenn man in einer Ferienwohnung den Stromzähler sehen kann und einer geht duschen, dann sieht man 15.000 Watt am Zähler. Die Leistung eines kleinen Motorrades, das immer beschleunigt. Hat man das realisiert, duscht man nur noch alle 2 bis 3 Tage. Und man genießt ganz anders.
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@oliverroggenbuck7824 · 1 year ago
Sehr schönes Video. ich möchte dazu ergänzen, dass das Gleichgewicht zwischen Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sensibel ist. Man kann z.B. mit weniger Vorlauf und mehr Pumpenleistung zum Ziel kommen, nur macht sich irgendwann eine zu hohe Pumpenleistung negativ bemerkbar, zum Beispiel in Form von Strömungsgeräuschen. Man muss sich auch hier heran tasten. Ich war bei 45 Grad VL Max und 20% Pumpenleistung min. Dann bin ich auf 40 Grad VL Max und 25% PL min. Bin noch nicht sicher, ob ich dabei bleibe. Die erhöhte Pumpenleistung sorgt in jedem Fall dafür, dass bei gegebener VL Temp. mehr Wasser durch die Anlage rauscht und die Räume somit wärmer werden.
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@ozzi2200 · 4 months ago
Um den hydr.Abgleich wird ein viel zu großes Tamtam gemacht: Sollten wirklich einstellbare Heizkörperventile verbaut sein (kosten natürlich mehr, wird der Herr Installateur gerne verkaufen), so haben diese eine Skala von 1 bis 6 oder 7. Zwei soll man nicht einstellen wegen der Verschmutzung im System. Bleiben nur mehr 5 Möglichkeiten. Die Heizlasten für einen Wohnbereich (diverse Nutzung der Räume) ist eigentlich auch in einer sehr geringen Bandbreite zu ermitteln und die Gebäudebauweise/Bauphysik (leicht mittel schwer) ist auch überschaubar. Mit den neuen Hocheffizienzpumpen schaufelt man das Wasser auch nicht mehr unnötig im Kreis herum ohne große Spreizung. Eigentlich würde für einen praktikablen Abgleich eine einfache Matrix/Tabelle reichen: Raumnutzung, Raumvolumen, Gebäudebauart, Anzahl der Heizkörper im Raum, und heraus kommt ein Einstellwert 2 bis 6(7) für den/die jeweiligen Heizkörper; fertig.
@karlfischer1820 · 9 months ago
hallo. ich habe eine frage zu dem thema. bei dem ganzen thema mit der vorlauftemperatur sind 2 dinge die ich mich frage. 1.es spielt doch sicher auch eine rolle welche bauform die heizkörper haben (also wieviel oberfläche) und 2.was heißt die räume müssen ausreichend warm werden? wie lange sollte es denn dauern einen raum von zb 17g aug 20g zu erwärmen. wenn ich den vorlauf bei meiner gasheizung auf 40g einstelle sind die räume auch nach gewisser zeit warm. aber ob jetzt der heizkörper effektiv arbeitet oder evtl etwas mehr wärme bräuchte um die luft zirkulieren zu lassen bzw seine fläche auch effektiv nutzen zu können, dass frage ich mich. wäre der raum mit 2g mehr zb in 1er anstatt in 2 stunden auf die gewünschte temperatur wäre doch auch eine energieeinsparung möglich? oder liege ich da falsch? gruß
@didierjardine8193 · 7 months ago
Hallo Herr Sandler! Welche Vorgehensweise empfehlen Sie bei Einrohrheizkreisen?
@WernerKlaus-q2k · 1 year ago
Bei mir waren an allen Heizkörpern (Baujahr 2000) alle Einstellräder für den Durchfluss auf max. (N) eingestellt und die Heizkurze auf 1.2. Der Heizungsbauer hatte bei berechneter Heizlast von 11.x kW eine Gastherme mit 50 kW Spitzenlast verbaut, die entsprechend erst ab ca. -11° Außentemperatur anfing nicht mehr zu Takten.<br>Jetzt wo man sich ein wenig mit der Thematik auseinandergesetzt hat, beurteilt man die Fachkenntnis des "Heizungsbauers" komplett anders.<br>Da weiß man gleich, dass man beim typischen 08/15 Heizungsbauer keine Kompetenz für Wärmepumpen erwarten darf, wo diese schon die Öl- und Gasheizung nur nach dem Motto "viel hilft viel" verbaut haben.<br>Ich habe meine Heizkurve nach und nach an der Gastherme auf 0.2 verringert und so über 20% weniger Gas verbraucht, mir dann selbst eine LWWP parallel an den Heizkreis angebaut und in dem Zusammenhang selbst den thermischen Abgleich durchgeführt - also alle Heizungsventile abgeschraubt, die Vorregelung an den Heizkörpern von Position N zunächst auf 3 verringert und dann mit dem IR Thermometer jeweils die Temperatur direkt hinter dem Eingang und vor dem Ausgang der Heizkörper gemessen und die Durchflusseinstellung so verändert, dass ich auf 1.5° Differenz zwischen Vorlauf und Rücklauf an jedem Heizkörper gekommen bin.<br>Dies führte zu Einstellungen von 0,5 bis N an den jeweiligen Heizkörpern; die Wärme im Haus ist seitdem deutlich gleichmäßiger im ganzen Gebäude und somit angenehmer. Die Heizkurve in der Wärmepumpe beginnt bei 15° AT bei 27° und endet bei -25° AT bei 41° (liegt somit bei unserer Normaußentemperatur von knapp über -11° bei um die 36°).<br><br>Die Räume liegen seit dem bei 21.5° bis 22.5° Raumtemperatur (die Schlafzimmer mit 21.5° etwas geringer gewählt) nur das Bad hat dank Heizschlangen im Fußboden 23.8°.<br>An einem Tag mit 5° Außentemperatur verbraucht unsere Wärmepumpe im Schnitt knapp unter 20 kW - für um die 1200m³ beheiztes Raumvolumen somit bei 25 Cent/kWh Netzstrombezugspreis um die 5 € - bei ausreichend Sonnenstrom halt gegen 0 € tendierend.<br>Durch den Selbsteinbau der Wärmepumpe und der eigenen Optimierung hat sich unser Gasbezug von 27.000 kWh auf unter 2000 kWh jährlich reduziert (noch machen wir von November bis Februar Warmwasser mit der Gastherme, den Rest des Jahres kostenfrei per PV Heizstab mit PV Überschussstrom.<br>Zudem heizen wir ab 4° Außentemperatur mit der Gasheizung zu, da dann die Spreizung zwischen Vor und Rücklauf bei 1.5° gehalten werden kann und dadurch das Vereisen des Wärmetauschers in der Wärmepumpe deutlich verzögert wird, wodurch der COP nicht auf 2.5 absackt sondern bei knapp unter 4 bleibt.<br>Daher sollte man beim Einbau einer LLWP ggf. überlegen, ob man die alte Heizung beibehält!<br>Unsere Heizkosten konnten so um ca. 650 € jährlich reduziert werden; durch den Selbsteinbau der Wärmepumpe amortisiert sich diese so in 5 bis 8 Jahren - je nachdem wie sich die Gas/Strom-Preise und der Wärmebedarf in den kommenden Jahren/ Wintern sowie der PV Stromanteil entwickeln werden.
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@Gerd_Bod · 5 days ago
Habe den Übergang zum "Speed-power-system" verpasst. Was hat es damit auf sich?
@gucknichsodumm · 1 year ago
So sieht es aus 👍👍..... Nur vorsichtig bei alten Heizkesseln und Niedertemperaturkesseln darf eine gewisse Rücklauf Temperatur nicht unterschritten werden sonst gibt's Korrusionsstress.... Bei Brennwertanlagen kein Problem am besten den Rücklauf durch die Garageneinfahrt schicken 😂😂
@peterjorger4695 · 1 year ago
Vielen Dank, haben Sie auch spezifische Hinweise für Einrohrheizsysteme?
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