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Doppelt Differenzdruckloser Verteiler - Ideal für Wärmepumpen?

163K views · Mar 10, 2024 · Science & Technology

Comments · 668

  • @bernd32457 · 2 years ago

    Hallo Marcel, schön ist immer wieder klasse was du / ihr für Beiträge erstellt . Was  ich dem Zusammenhang gut und sehr wichtig finden würde ist folgendes. Bitte zeigt das mal wie man  Überströmventile richtig einstellt. Ich glaube nur ein kleiner Prozentsatz der SHK Fachleute weiß wie man das "Richtig" einstellt. Und dabei ist das Ventil so wichtig für die Effizienz der Anlagen.

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  • @user-vn5qt1nw3l · 1 year ago

    Ja, was ist denn aus den versprochenen Aufbautests geworden? Ihr hattet doch sogar schon das Material?

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  • @djtifosi · 2 years ago (edited)

    Die letzte Variante wird von Lambda in deren Hydraulik-Schemen verwendet.<br><br>Was ich daran nachteilig finde gegenüber der Variante mit den zwei gegenläufigen Rückschlagventilen ist die Tatsache, dass das gesamte Rücklaufwasser immer durch den Puffer muss und zwar mit dem vollen Volumenstrom.<br><br>Dadurch kommt es wohl innerhalb des Puffers zu mehr Verwirbelungen und Vermischungen mit den darüber liegenden, wärmeren Schichten.<br><br>Und somit kühlt man auch hier wieder die oberen Schichten des Puffers ab, indem man sie mit dem kalten Rücklaufwasser vermischt. Die Wärmepumpe muss also auch hier wieder eine höhere Vorlauftemperatur fahren, als eigentlich zur Versorgung der Heizkreise nötig wäre.<br><br>Die Variante mit den Rückschlagventilen hat den Vorteil, dass wirklich nur das überschüssige Wasser (Differenz aus Volumenstrom der Heizkreispumpe(n) und der Pufferladepumpe) durch den Puffer fließt. Somit hat man geringe Volumenströme an beiden Anschlüssen des Puffers und damit wenig Vermischungen und eine viel höhere Schichtungseffizienz.

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  • @simfoo · 2 years ago

    Super interessantes Thema! Effizienz ist klar wichtig aber mindestens genauso wichtig finde ich ist Fehleranfälligkeit und eventuell Heimwerkerfreundlichkeit (simpler == besser meistens)

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  • @jae-qu8ij · 1 year ago (edited)

    Ich bin Dipl.-Ing.-(FH) Elektrotechnik und habe das System was ~ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6yVMKv4YOR0&amp;t=720">12:00</a> vorgestellt worden ist 1997 aufgebaut, aber mit einer Brennwerttherme anstelle der Wärmepumpe. Der untere Teil des Pufferspeichers wurde und wird nach wie vor mit Solarthermie (7,5m²) zugeheizt. Das Warmwasser wird durch einen Glattrohr-Edelstahl-Wärmetauscher im Pufferspeicher ( 700 l ) erwärmt. <br>Fast alle Klempner haben mich damals für bekloppt erklärt und ausgelacht ~ einen mit Apothekerpreisen habe ich dann gefunden, der mir das so gebaut hat. <br>Ich bin absolut nach wie vor davon überzeugt, es physikalisch richtig gemacht zu haben. Ob sich das außer der Energieeinsparung ökonomisch gelohnt hat, will ich lieber aufgrund der Preise, welche ich auch nicht wirklich als Kunde vergleichen kann (habe ja nur eine Anlage bauen lassen), besser nicht wissen - muss ich auch nicht - mir geht&apos;s gut.

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  • @BurkhardTabeling · 2 years ago (edited)

    Ein kleiner Fehler steckt aber dennoch in der letzten Hydraulik! <br>Ohne einen Widerstand (z.B federbelastetes Ventil mit durchaus zwei Meter differenzdruck eventuell sogar mehr) im Ladekreis der WP,<br> würde die Heizkreispumpe bei ausgeschalteter Wärmepumpe einen &quot;kleinen&quot; Anteil kalten Pufferwassers über die Wärmepumpe ansaugen, so dass wir vermutlich eine deutliche Minderung der Vorlauftemperatur zum HK hätten.<br><br>Habe vor kurzem mal meine Idee dazu installiert in einer bestehenden Wärmepumpenanlage mit direktem Heizkreis (ohne separate Heizkreispumpe).<br>Und zwar wird der (warme Vorlauf-) Volumenstrom des Überströmventils oben in einen 160 Liter wandhängenden Puffer geleitet (wenn die Heizkreise nicht genügend Volumen abnehmen. was hier überwiegend der Fall ist). Der Rücklauf des Heizkreises geht ähnlich wie in der gezeigten Zeichnung im unteren Drittel in den Puffer.<br>Über ein Dreiwegeventil, welches parallel mit dem Verdichter geschaltet wird, entnimmt die WP bei laufendem Verdichter unten aus dem kalten Bereich des Puffers. Und wenn der Verdichter nicht läuft, schaltet das Dreiwegeventil um und die WP entnimmt oben aus dem warmen Bereich Puffers.<br><br>Ist noch sehr frisch, weswegen ich noch keine Daten habe. Aber zuvor war es so, dass die Wärmepumpe extremst taktete ( 148.000 Einschaltungen und 8 Minuten durchschnittliche Verdichterlaufzeit in fünf Jahren Betriebszeit)

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  • @wiedapp · 2 years ago

    Der Vorteil eines DDV ist, dass man den Puffer dazu nutzen kann einen zweiten Wärmeerzeuger ins System einzubinden. Das geht eben nur, weil der Puffer im Vorlauf sitzt. Laut diversen Herstellern reagieren Wärmepumpen wohl höchst allergisch darauf, wenn sie Wasser zum Erwärmen bekommen, welches schon über einen gewissen Punkt vorerhitzt wurde, z. B. durch einen wasserführenden Kamin.<br>Ist der Puffer hingegen mit einem DDV im Vorlauf eingebunden, bekommt der Hydraulikkreis der Wärmepumpe da nichts von mit. Die WP wird eben abgeschaltet und erst dann eingeschaltet, wenn der Puffer wieder zu kalt ist. Quasi ein Fallback bzw. fast eine Notheizung...<br><br>Und noch als Tipp: Wenn man einen DDV selbst baut, dann unbedingt RückschlagKLAPPEN (RSK) benutzen, keine Rückschlagventile (RSV)! RSV haben immer etwas mit einer Feder drin, das benötigt eine RSK nicht. Keine Feder = weniger, das blockieren bzw. müde werden kann. Dafür muss man bei RSK eben auf die Einbaulage achten, weil man dort auf die Schwerkraft für die Funktion angewiesen ist.

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  • @oliverbuchholz4604 · 1 year ago

    Tatsächlich machen wir das nun auch schon . Eine Anlage läuft so bei mir auf der Nachbarschaft und die andere bei mir im Keller. &nbsp;So hat Novelan uns das vorgegeben. &nbsp;Die haben einen tollen Hydraulikplaner auf ihrer Internetseite. &nbsp;Es ist auf jeden Fall sehr spannend

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  • @rainerherrmann7025 · 2 years ago (edited)

    Mehr physikalisches Verständnis würde helfen. Das Hauptproblem eines Parallelpuffers ist nicht die Erhöhung &nbsp;der Vorlauftemperatur auf der Wärmepumpenseite. Diese Vorlauftemperaturerhöhung &nbsp;ist lediglich ein Indiz, welcher Anteil des Volumenstroms unnütz erzeugt werden muß und als Kurzschluß wieder zurück zur Wärmepumpe geleitet wird. Dieser Verlust ist viel höher als die reine Erhöhung der Vorlauftemperatur. Die Wärmepumpe erzeugt Temperatur auf höherem Niveau, das dann durch einen Parallelspeicher wieder herunter gemischt wird. &nbsp;Da können Sie noch so viele Differenzdruckregler einbauen, die Effizienz geht dabei verloren. Die Hydraulik muß die Physik beachten. Deswegen ist ein Reihenpuffer immer die bessere Lösung. <br>Bei einer Fußbodenheizung mit Verlängerung der Takte durch einen Puffer zu argumentieren ist ziemlicher Unsinn. Der Estrich einer Fußbodenheizung kann viel mehr Heizenenergie speichern und wieder abgeben als es je ein Heizpuffer vermag. &nbsp;Das heißt der Estrich ist viel besser geeignet Mindestlaufzeiten, Sperrzeiten lange Takte etc zu gewährleisten als es je ein Heizpuffer könnte. Bei einer Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung kann ein Überstromventil sinnvoll sein um den Mindestvolumenstrom sicher zu stellen. <br>Besser fände ich es, wenn die Hersteller ein elektronisches System entwickeln würden, das die Heizkreise temporär öffnet wenn der Mindestvolumenstrom, z.B. für das Abtauen, nicht mehr gewährleistet ist. &nbsp;Alle reden von Smart Home, aber dort wo es mal sinnvoll wäre passiert nichts.

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  • @gereonbaltes9379 · 2 years ago

    Ich hatte mit der Installation einer Buderus WLW 196i noch meinen 20 Jahre alten Sovis Max kombinierten Heizungs- / Warmwasser-Solarspeicher mit 1000 Litern Volumen mit Schichtenladung als parallel eingebunden Pufferspeicher angeschlossen. Das Ergebnis nach einem halben Jahr Laufzeit über den Winter 2022/23 war gelinde gesagt ernüchternd. Eine JAZ von 3,2 von Anfang November 2022 bis Juni 2023 war nicht im Sinne des Erfinders. Dies obwohl das extrem gut gedämmte Haus mit ausschließlich FB-Heizung selbst während der extrem kalten Jahreszeit keine Vorlauftemperaturen über 30°C benötigt (bei durchgängig komfortablen 23,5°C Raumtemperatur). Die Durchmischung im Puffer, insbesondere während des Abtaubetriebs der Außeneinheit, war sehr auffällig. Nach der Durchmischung des Puffers wurde gleich wieder die Warmwasserbereitung aktiv. Von der Schichtenladung des Pufferspeichers blieb aufgrund der erhöhten Volumenstrommenge der Wärmepumpe nicht all zu viel übrig. Ich habe im Nachgang den vorhandenen alten solaren Kombi-Pufferspeicher nur noch als getrennte Warmwasserbereitung in Betrieb. Die Beheizung der Heizkreise funktioniert nunmehr mit einem getrennten, kleinen von Buderus empfohlen Systemspeicher mit 120 Litern. Dieser funktioniert lediglich als differenzdrucklose hydraulische Weiche im Überlaufprinzip. Die Temperatur, des im Nachgang installierten speziellen Heizungspuffers, liegt dank der Modulation der Wärmepumpe im Regelfall nur 1 bis 1,5 K höher, als die geregelten Mischerkreise der Fußbodenheizung anfordern. Die sanfte Umschaltung zwischen Heizbetrieb und Warmwasserbetrieb erfolgt, für die nunmehr getrennten Speicher, mittels einem speziellen Buderus-Umschaltmodul mit zwei Mischern. Diese Betriebsweise kommt dem Modulationsverhalten der Wärmepumpe sehr entgegen. Die momentan angezeigte JAZ für den Monat März 2024 von 8,4 für den Heizbetrieb, bzw. JAZ 7,4 inkl. Warmwasserbereitung, stimmt mich zuversichtlich dass ich dieses Jahr vergleichsweise bei einer JAZ von deutlich über 5 lande. Die installierte PV-Anlage mit der Stromzählerkaskade (Messkonzept 8) und vorhandenen Batteriespeicher sorgt momentan dafür, dass die Energie-Verbrauchskosten der Wärmepumpen-Heizungsanlage gegen null tendiert .

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  • @Charles-cv4bl · 2 years ago

    Vorschlag:<br>Bitte die Schemata nummerieren und in jedem Kommentar Bezug darauf nehmen.<br>Das vermeidet Missverständnisse und macht die Kommunikation kürzer und effektiver.

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  • @koepfle · 2 years ago

    Ich vermute, dass es die gleichen Nachteile im Puffer ergibt wie bei der klassischen parallelen Einbindung. Zusätzlich kommt der Verbrauch für die zweite Pumpe hinzu. Bin sehr auf das Ergebnis eures Tests gespannt. Ein zweiter Testaufbau im Vergleich zur Reiheneinbindung des Puffers, mit Energiemessung (Strom) wäre sehr interessant! Vielen Dank und Grüße

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