Patchwork-Familie – mein Alltag als Bonus-Mutter I Y-Kollektiv
263K views · Nov 11, 2024 · Education
Comments · 591
@ykollektiv · 1 year ago · pinned
Aufgepasst: Ihr könnt die neuste Y-Kollektiv-Reportage "Ketamin" jetzt schon in der ARD Mediathek streamen: <a href="https://1.ard.de/Y-Kollektiv_Ketamin?k">https://1.ard.de/Y-Kollektiv_Ketamin?k</a>
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@theresahostettler · 1 year ago
Ich find es interessant, wie die „Stiefmutter“ care arbeit übernimmt für das Kind, wie das Zimmer aufräumen, ihre Brote machen etc., aber der „Stoefvater“ hingegen einfach ein Art Buddy wird, der Freund der Mutter. Zeigt wieder wie es von der Gesellschaft in den Frauen verinnerlicht wird, care arbeit zu leisten
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@Monika_08030 · 1 year ago
Ich finde die Frauen in der Dokumentation richtig stark und ehrlich. ❤ Ihr seit eine richtig süße Patchwork Familie und das Kind bekommt viel Liebe und Untersuchung und das ist sowieso die Hauptsache.
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@lisi9528 · 1 year ago
Ich finde Mama und „Stiefmama“ sind wahnsinnig reif und reflektiert. Das ist so eine schwere Situation in der ihr steckt und so verantwortungsvoll liebevoll offen damit umzugehen. Wow. Großen Respekt und viel Liebe und alles gute für euch
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@RK-es8ws · 1 year ago (edited)
Fand den Film in der Mediathek sehr interessant. Hut ab an die Autorin für den privaten Einblick! Nenn dich doch einfach Bezugsperson von Marlene. ☺️ Es gibt Familienkonstelationen, die bewusst weitere Bezugspersonen für die Kids haben, weil das sehr bereichernd sein kann.
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@selinak6072 · 1 year ago
Ich kann aus Sicht der Stieftochter berichten. Meine Stiefmutter (so würde ich sie eigentlich nie nennen) hat jahrelang versucht mich rauszumobben und nieder zu machen. Das hat mir bis heute nachhaltig geschadet und mich komplett konfliktunfähig gemacht. Das ist Jahre her, aber ich kann es nicht vergessen und es hält mich davon ab, eine wirkliche Beziehung zu ihr aufzubauen.
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@allesnixmitanne3738 · 1 year ago
Ich habe mir diesen Film als leibliche Mutter angeschaut um noch mehr Verständnis für meine Kinder und die neue Frau im Leben meiner Kinder zu bekommen. Meine Kinder mögen sie sehr, sie ist freundlich zu ihnen und das ist so wertvoll für mich. Frauen sollten sich als Verbündete sehen, es ist für alle Seiten eine große Herausforderung <br>Die Kinder sollten das gemeinsame Interesse aller beteiligten Erwachsenen sein
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@gottfriedbernard3779 · 1 year ago
Die Therapeut:innen-situation mit der kamera zu begleiten war intim und stark! Guten Journalismus zu betreiben bedeutet manchmal auch emotional ehrlich anstatt rein nüchtern und sachlich zu sein. Wer die Gefühle versucht wegzudenken, vergisst einen Teil dessen, was tatsächlich passiert.
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@sannesu7095 · 1 year ago
Ich bin 59 Jahre alt und meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 8 Jahre alt war. Das war Anfang der Siebziger und es war damals noch sehr ungewöhnlich, in einer Patchworkfamilie zu leben.<br>Mein Vater gat relativ schnell wieder geheiratet, meine Mutter hatte zunächst einen Freund, aber das ging dann relativ schnell auseinander, weil der Freund meinen kleinen Bruder nicht leiden konnte und meine Mutter dann die Reißleine zog.<br>Die neue Frau meines Vaters brachte auch einen Sohn mit in die neue Ehe. Meine Mutter wurde zur Alleinerziehenden.<br>Trotzdem gab es keinen Bruch in der Familie. Meine Mutter und die neue,Frau meines Vaters konnten ganz gut miteinander umgehen, aber natürlich war da trotzdem viel Rivalität. <br>Was ich auch heute noch befremdlich finde ist, dass wir Kinder zur Frau meines Vaters "Tante" sagen sollten.<br>Wenn man außerhalb der Familie sagte, "mein Vater und meine Tante kommen auch, dann dachten ja alle, mein Vater kommt mit seiner Schwester. <br>Das Wort Stiefmutter war aber auch tabu, denn zum einen kannte ich aus den Märchen ja nur Stiefmutter von Kindern, deren Mütter gestorben waren, zum anderen war die Frau meines Vaters ja auch nicht böse.<br>Sie war sehr großzügig und bemühte sich sehr, aber sie war eben nicht meine Mutter, dieses Wort wäre mir ihr gegenüber niemals über die Lippen gekommen. <br><br>Als ich 20 war, hat nein Mutter wieder geheiratet und ist ins Ausland gezogen. <br>Als ich mit 24 selbst Mutter wurde, hat das viel verändert. <br>Meine Tochter und meine anderen Kinder sagten zu meinen beiden "Müttern" Oma * den Namen, aber das war dann völlig ok für mich, denn mein Mann hatte keine Mutter mehr und alle Menschen haben ja zwei Omas.<br>Zu dem Zeitpunkt hab ich natürlich längst nicht mehr "Tante" zur Frau meines Vaters gesagt, sondern einfach ihren Namen, aber jetzt konnte ich sagen "Oma und Opa kommen auch" und somit war die Welt wieder etwas normaler.<br>Erst sehr viel später, meine Mutter lebte nun schon lange im Ausland, konnte ich Fremden gegenüber meinen Vater und seine Frau als "meine Eltern" bezeichnen. <br>Meine Stiefmutter (ich hasse dieses Wort) war für meine Kinder die beste Oma, die man sich denken konnte und meine Mutter war mehr oder weniger die Bonusoma, denn sie lebte ja im Ausland und man sah sie selten.<br>Heute bin ich selbst Oma von vier Enkelkindern und meine beiden "Mütter" sind verstorben. Beide fehlen mir sehr und ich denke an beide sehr oft.<br>Mein Vater lebt noch und seit er alleine lebt, konnte ich noch viele Beziehungsversäumnisse aufarbeiten. Aber für meine Stiefmutter war es oft nicht einfach, das weiß ich heute. Für uns Kinder aber auch nicht. Trotzdem bin ich zufrieden, wie alles verlaufen ist.
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@liliiakhairetdinova6642 · 1 year ago
Danke für diesen Film. Ich selbst hatte eine tolle Stiefmutter, die eine große Bereicherung für mich war. Aber ich kann mir vorstellen, dass es für sie manchmal schwierig war, weil es für mich als Kind damals selbstverständlich war, dass ich bei Papa an erster Stelle stehen sollte. Es hat mich damals sehr verletzt, wenn sie mich zum Beispiel nicht in ihren Urlaub mitgenommen haben. Damals habe ich mich ausgeschlossen gefühlt. Jetzt verstehe ich aber, dass es für sie wichtig war, als Paar auch Zeit ohne das Kind, das im Mittelpunkt steht, zu verbringen. <br> <br>Leider trennen sich mein Vater und sie gerade. Ich bin jetzt 30, und sie ist seit meinem 12. Lebensjahr ein Teil meiner Familie. Das fällt mir sehr schwer. <br>Ein Appell an alle Stiefmütter: Wir vergessen nicht das Gute, das ihr für uns tut. Ihr könnt eine große Stütze für uns sein, wenn ihr das wollt. Viel Respekt an euch!
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@lenaroebg · 1 year ago
Ich finde es emotional nachvollziehbar, dass die Mutter Schwierigkeiten damit hat, wenn sich die neue Partnerin ihres Ex "Stiefmutter" nennt, jedoch ist die Stiefmutter - besonders in so einem Wechselwochenmodell - teilweise in der Funktion einer Mutter und übernimmt Care Arbeit. Sie kann ja nicht einfach die Verantwortung abgeben und neben ihrem Partner und Stiefkind herleben. Ich denke da spielt viel Eifersucht mit rein, die ja gar nicht nötig ist, da die Stiefmutter niemals die Mutter ersetzt, das Kind würde immer die leibliche Mutter vorziehen.
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@nijego · 1 year ago
Tolle Doku. Solche Einblicke bekommt man selten und ich hatte diese Problematik so nicht auf dem Schirm. <br>Einen Tollen Part in der Doku finde ich, als die Mutter beim Gespräch sagt dass sie es gut findet wenn die Tochter Eigenschaften von Lena übernimmt. Das zeigt Größe, und dass sie Lena als Familienmitglied akzeptiert und ich glaube dass es selbst wenn man der Stiefmutter nur das Beste wünscht, viel Überwindung und Selbstsicherheit braucht, ehrlich überzeugt hinter so einer Aussage zu stehen.
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